FuldaMitgliedsvereineKGV Neue Heimat e.V.

KGV Neue Heimat e.V.

Krieg und Verfolgung brachten es mit sich, dass viele Menschen ihre Heimat  verlassen mussten und als Flüchtlinge oder Heimatvertriebene nach Fulda kamen.

1946 gründeten diese Menschen die „Gemeinschaft der Heimatvertriebenen“. Innerhalb dieser Organisation bildete sich eine Arbeitsgruppe „Gartenbau“ und bereits 1947 wurden auf dem jetzigen Gelände des Vereins, die ersten Kleingärten ausgewiesen. 1949 gründete sich dann der Kleingärtnerverein (KGV) „Neue Heimat“.

Der damals amtierende Bürgermeister, Herr Gellings, wurde wegen seiner Verdienste  um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

1957 wurde die Anlage um 112 Ar erweitert. Durch den Neubau der ICE- Bahnstrecke Hannover- Würzburg, musste der Verein zwölf Parzellen aufgeben.

Die verbliebenen 110 Parzellen werden fast ausschließlich kleingärtnerisch genutzt.

Im Jahr 1960 brachten es die Gartenfreunde fertig, in nur vier Monaten Bauzeit, ihr Vereinshaus zu errichten.

Die Kleingartenanlage Neue Heimat befindet sich im Nordend. Zu erreichen ist die Anlage über die Lise-Meitner-Strasse hinter der Hochschule Fulda.

Das Nordend wurde auf Antrag der Stadt Fulda in das Landesprogramm „Sozialer Zusammenhalt“  früher Soziale Stadt in 2019 aufgenommen. Die Mittel für das Fördergebiet (räumliche und soziale Gestaltung) erfolgen zu je  einem Drittel durch den Bund, das Land und die Stadt Fulda.

Der KGV Neue Heimat hatte die Entsiegelung im entsprechenden Programm der Stadt Fulda beantragt. Nach dem die Entsiegelung stattgefunden hat, wurde die Gestaltung durch stimmberechtigte Mitglieder im Stadtteilbeirat Nordend beantragt. Der Stadtteilbeirat gab einstimmig grünes Licht an die Stadt Fulda.

Der Stadtteilmanager bei der Stadt Fulda, Christian Völkel, hat gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekt Marcus Schlag (LGS 2023) die Fläche angesehen und die Gestaltung per Modell geplant. Dies wurde von etlichen KGV Vereinsmitgliedern auf den Weg gebracht. Den Antrag für die finanzielle Mittelbereitstellung durch den Verfügungsfond des Stadteilbeirates haben Edith Bing und Reinhard Heidorn erstellt und auf den Weg gebracht.

Die letzte wichtige Aktion (genauso wie beim Insektenhotel) steht noch aus. Der Stadtteilmanager wartet auf die Bepflanzung der Hochbeete durch die Kinder der Betreuungsklasse der Marquardschule. Die Bepflanzung soll im Mai erfolgen. Hier muss noch aktiv gehandelt werden.